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AUS- & WEITERBILDUNG
AUFSTELLUNGSARBEIT

Systemische Familien-, System- & Organisationsaufstellungslehrgang
für Psycholog:innen, Lebensberater:innen, Therapeut:innen
sowie für Interessierte zur Persönlichkeitsentwicklung


Lerne auch du die unsichtbaren Kräfte des (Familien-)Systems zu zähmen!

Familienfotos in B & W

Wurzelarbeit

Familienessen

Gegenwartsfamilie

Draufsicht von den Händen, die Tonwaren machen

Beruf & Gesundheit

  • Du bist bereits systemisch oder anders ausgebildet: Psycholog:in, Therapeut:in oder Lebensberater:in, zumindest in Ausbildung? 

  • Du willst dich in Aufstellungsarbeit vertiefen und suchst nach einer passenden Qualifizierung?

  • Du willst diese Methode nutzen, um deinen Klient:innen rasch, effektiv und kompetent zu Erleichterung zu verhelfen?

  • Du bist therapieerfahren, emotional stabil, selbstreflektiert und immer noch interessiert an persönlichem Wachstum?

  • Du willst einfach mehr Wissen und deine Persönlichkeit weiterentwickeln?

"Ja, hier bist du richtig!"

Dein Mehrwert aus dieser Ausbildung:

 

du lernst die Prinzipien der Aufstellungsarbeit kennen und anzuwenden.

*

du lernst Methode situativ einzusetzen und ihre Wirkungsweise in deine Arbeit zu integrieren.

*

du lernst dich selbst besser kennen, schaffst Ordnung und Harmonie in dir und anderen.

*

du verstehst, was beziehungsdynamisch läuft und wie es beeinflusst werden kann.

*

du findest Handlungsalternativen, die lebensverändernd für deine Klient:innen sind!

2 Semester, diese beinhalten:
4 Lehrwochenenden mit Theorie und Praxisanwendung
2 Supervisionsabende,
mind. 12 Stunden Repräsentanz,  Peergroups.

Pro Lehrwochenende 12 EH, 
plus 2 Supervisionsabende
(6 EH), plus 12 EH Repräsentanz = 66 EH. Peergoupstunden sind selbstorganisiert zu halten

Die Ausbildungskosten von 2340,-€ beinhalten die
4 Lehrwochenenden,
2 Supervisionsabende und 12 Std. Repräsentanz.
Diplom-Upgrade kostet 300,-€

Abschluss

entweder Teilnahmezertifikat oder Diplom - Upgrade
Dafür ist eine schriftl. Diplomarbeit, eine Aufstellungsleitung, 2 Fremd-berichte + Supervision nötig.

Wurzelarbeit: wir bringen Leichtigkeit und Frieden in unsere traumatisierte Gesellschaft!

Ich bin seit 2002 systemischer Coach und Aufstellerin. Ursprünglich habe ich Organisations- und Strukturaufstellung nach Varga von Kibed gelernt, da ich in meinen ersten Jahren als Coach ausschließlich im Businesskontext gearbeitet habe. Seit meiner eigenen Familiengründung 2005 beschäftigte ich mich immer mehr mit Familienthemen und wurde unter anderem vom dänischen Familientherapeuten Jesper Juul ausgebildet. Seit 2009 biete ich Familienberatung nach seinen Grundwerten Gleichwürdigkeit, Authentizität, Integrität und Eigenverantwortung an. Ich habe im Laufe der Jahre unzählige Fortbildungen bei namhaften Aufstellern wie Robert Langlotz, Franz Ruppert, Stephanie Hartung, Helena Krivan und anderen gemacht und daraus meinen eigenen Stil in der Aufstellungsarbeit entwickelt.
 

Seit über 20 Jahren begleite ich nun schon tausende Menschen als Coach, in Partnerschaft, Familie und Beruf und bin unendlich dankbar für die Methode der Aufstellungsarbeit. Sie ermöglicht oft das scheinbar Unmögliche.
 Ich halte Fortbildungen, Supervisionen, Vorträge und Workshops für Pädagog:innen, Fachleute und Eltern im Rahmen von Kongressen und individuell gebuchten Schulungsmaßnahmen.
2019 habe ich "Die Schimpf-Diät - in 7 Schritten zu einer gelassen
en Eltern-Kind-Beziehung" veröffentlicht. 2021 folgte "Selfcare für Mamas". Außerdem habe ich "Kindheit bewusst gestalten" als Hörbuch selbst gesprochen, unzählige Blogartikel und seit 2019 den Familienrat für "Der Standard" geschrieben. Meine eigenen Söhne sind 2006 und 2010 geboren und halten mich laufend im Training.

  • Was ist eine Aufstellung, Formation oder Wurzelarbeit?
    Systemische Aufstellungsarbeit ist eine schnelle und lösungsorientierte Methode, um innere Bilder darzustellen, die individuelle Realität abzubilden, die Ursachen sichtbar macht, die Zusammenhänge verstehen lässt, die Lösungen aufzeigt, die Heilung zulässt und die Entscheidungshilfe leisten kann. Die Ursprünge für die Entwicklung der Methode liegen u.a. bei Virginia Satir im Psychodrama. Auch Bert Hellinger hat viel zur Weiterentwicklung des Familienstellens getan, auch wenn er in späteren Jahren als sehr umstritten galt. Ich habe seit 2002 viele Aus- und Fortbildungen im Bereich der Organisations- und Strukturaufstellung, sowie im Familienaufstellen bei verschiedenen Größen der Szene gemacht (u.a. Mathias Varga von Kibed, Franz Ruppert und mehr). So konnte ich viele verschiedene "Formate" kennenlernen, ausprobieren und über die Jahre meinen eigenen Stil entwickeln. Auch ich entwickle mich dabei immer noch weiter, sammle Erfahrung und entdecke immer wieder neue Möglichkeiten. Das passende "Format" wähle ich je nach Anliegen, dabei folge ich meiner Intuition. Manche nennen diese Arbeit auch Formation: die systemrelevanten Teile stehen in einer Anordnung/Formation zueinander und werden so lange prozesshaft bearbeitet, bis das System zur Ruhe kommt. Neuerdings nenne ich das Aufstellen gerne "Wurzelarbeit", da wir einerseits die Themen an der Wurzel behandeln, andererseits weil es, gerade im Familiensystem, deine Wurzeln sind, die du brauchst wie ein Baum, der sich darüber nährt und stabilisiert, solange er lebt und sogar noch eine Weile danach....
  • Wie läuft das ab?
    Nach Erstellung eines Psycho-Genogramms (Vorlage und Anleitung zum Download auf dieser Webseite) und einem Vorgespräch werden die relevanten Systemelemente benannt und mit menschlichen RepräsentantInnen besetzt. Die RepräsentantInnen benutzen dabei ihren Körper als Wahrnehmungsorgan, d.h. sie geben einfach wieder, was sie spüren und wahrnehmen. Sie brauchen nichts über das System oder die Menschen darin zu wissen. Gedanken und Interpretationen sind nicht relevant und auch unerwünscht. Impulse und auftretende Symptome werden hingegen ernstgenommen und damit weitergearbeitet. Ich als Aufstellungsleiterin stelle die RepräsentantInnen nach systemischen Prinzipien um und biete Rituale an, die symptomheilend sind. Dieser Prozess wird so lange fortgesetzt, bis das gesamte System Ruhe oder einen anderen ressourcenreicheren Zustand erreicht hat. Es gibt während der Prozesse teilweise sehr heftige Emotionen, die zur Verarbeitung dazugehören. Deshalb ist eine der wichtigsten Regeln beim Aufstellen, dass keiner der RepräsentantInnen einfach den Raum verlässt, auch wenn es momentan unangenehm ist. In so einem Fall meldet man sich, dann kann ich damit arbeiten und so zur Erleichterung führen. Sowohl die AnliegenbringerIn als auch die Repräsentantinnen profitieren in hohem Maße! Die entscheidenenden Sätze der Aufstellung werden am Ende für das Weiterarbeiten mit dem Ergebnis gesammelt, um langfristig wirksame Veränderungen im Leben zu integrieren. Unmittelbar nach der Aufstellung wirst du dazu angehalten, die Arbeit wirken zu lassen und möglichst wenig darüber zu reden, um den Kopf so lange wie möglich draußen zu halten. Immerhin funktioniert diese Methode auf einer Ebene, die wir mit dem Kopf nicht oder nur sehr schwer erreichen. Es wäre doch schade darum, diese Chance gleich wieder zu zerdenken.
  • Was sind geeignete Themen für Aufstellungsarbeit?
    Wenn du merkst, dass sich Herausforderungen in deiner Familie wiederholen, wie z.b. Geldverlust, gewaltvolle Beziehungen, Verrat, fehlende Lebensfreude, broken-heart-syndrome, etc. Wenn es unerklärliche Phänomene oder (Krankheits-)Symptome in deinem Leben gibt, die nicht mit herkömmlichen Methoden in den Griff zu bekommen sind. Wenn du spürst, dass du belastet bist, es aber keinen "objektiven Grund" dafür gibt. Wenn du dich blockiert fühlst, in deine eigene Kraft zu kommen. Wenn Ziele da sind, aber irgendwie unerreichbar bleiben, weil immer irgendwas dazwischen kommt. Wenn Ziele nicht klar fokussiert werden können. Wenn du dringend Abgrenzung brauchst, die im echten Leben nicht lebbar erscheint. Wenn die Vergangenheit und die Geschichte dich gefühlt nicht loslässt. Entscheidungssituationen. Wenn alte Geschichten einfach nicht zur Ruhe kommen können. Unverarbeitete Trennungen, unklare Beziehungsverhältnisse, fehlende Aussöhnungen. Eigene Traumata und ihre Folgen im alltäglichen Leben. uvm.
  • Wie läuft die Teilnahme ohne eigenes Anliegen? (als RepräsentantIn)
    Die "Darsteller" der Aufstellung nenne ich RepräsentantInnen, da sie die jeweilige Person oder das Systemelement, die für das Anliegen relevant sind, stellvertreten. Um diese Aufgabe zu übernehmen, musst du nichts können und auch nichts wissen. JedeR kann es. Wenn du in eine Rolle gewählt wirst, schalte am Besten deinen Kopf aus - Bewertungen und Interpretationen sind nicht hilfreich - und konzentriere dich stattdessen auf deine Körperwahrnehmungen. Wenn du ins Energiefeld geführt wirst, zeigen sich diese Wahrnehmungen von ganz alleine. Was dann oft auftaucht sind z.B.: -) plötzliche Impulse, die Position im System räumlich verändern zu wollen -) Emotionen von Ärger, Erleichterung, Unruhe, Erwartungen, Last -) Körperliche Veränderungen (Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen …) -) Bedürfnisse wie Zugehörigkeit, Distanz, Nähe zu anderen RepräsentantInnen im System -) Lösungs-Ideen in Bezug auf das aufgestellte System Du zeigst die Emotionen, die da sind, sprichst aus, wenn es Impulse gibt und folgst ansonsten meiner Anleitung. Es ist wichtig, keinesfalls die Aufstellung / den Raum zu verlassen, falls eine Rolle emotional sehr heftig wird! Das gehört zum Thema und muss unbedingt einer Lösung zugeführt werden. Darum kümmere ich mich! Was du in einer Aufstellung erlebst, berührt sehr oft eigene Themen. Deshalb nehmen sich Repräsentantinnen erfahrungsgemäß selbst sehr viel von dieser Erfahrung mit, auch wenn sie kein eigenes Anliegen aufgestellt haben. Wenn du an einem Aufstellungstermin teilnimmst, gehe ich davon aus, dass du als RepräsentantIn zur Verfügung stehst. Dennoch kann es Situationen geben, wo es dir unpassend erscheint eine Rolle anzunehmen und dann darfst du selbstverständlich auch ablehnen.
  • Wie ENT-rollt man sich wieder?
    Am Ende der Aufstellung, schlüpfst du aus deiner Rolle wieder heraus und in deine eigene Lebens-Rolle zurück. Was du in den Rollen am Aufstellungstag erlebt und für jemand anderes getragen hast, lässt du am Veranstaltungsort zurück. Wir vollziehen am Ende des Tages gemeinsam ein Rückgaberitual, um dies symbolisch zu unterstreichen. Weiters gibt es verschiedene Methoden zum unmittelbaren Entrollen: Zweimal gegen den Uhrzeigersinn drehen Kräftig mit den Füßen aufstampfen Sich selbst an Armen und Beinen abzuklopfen Die Hände und vielleicht auch das Gesicht mit kaltem Wasser waschen Sich auf die Augenfarbe seines Gegenübers zu konzentrieren Sich daran zu erinnern, welcher aktuelle Tag gerade ist und wie spät es ist Etwas Wasser trinken und oder etwas zu essen uvm Nach einem Aufstellungstag hat es sich bewährt, heiß duschen zu gehen, vielleicht mit einer salzhaltigen Duschlotion und neue Kleidung anzuziehen. Vollbäder sind nach so einem Tag eher nicht empfohlen. Ein Glas Rotwein schadet nicht, solange du das Gefühl hast, es tut dir gut. Allgemein empfehle ich eher viel Wasser zu trinken und dem Körper beim Entgiften zu unterstützen. Ein kleiner Spaziergang oder ein anregendes Gespräch kann gut tun. Was meistens nicht so gut tut sind große Menschenansammlungen und laute Geräusche nach einem Tag voll mit Aufstellungen. Und auch das Zerreden des Erlebten ist kontraproduktiv. Solltest du trotz dieser Maßnahmen nicht aus einer Rolle herauskommen, kontaktiere mich, dir dabei zu helfen.
  • Mir ist das unheimlich. Wie kann das funktionieren?
    Die Wissenschaft der Epigenetik beschäftigt sich mit der Weitergabe von Traumata über Generationsgrenzen hinaus - so wie die DNA sich in deinen Genen wiederfindet, so werden auch schwere Schicksalserfahrungen weitervererbt. Die RepräsentantInnen werden intuitiv von der AnliegenbringerIn im Raum aufgestellt und dabei in sogenannte "morphologische Felder" geführt. Dort erleben sie die Energie der Rolle und die damit verbundenen Emotionen. Bisweilen nehmen RepräsentantInnen sogar die Gesichtszüge und die typische Sprache der vertretenen Person an. Das wird verständlicherweise immer wieder als etwas unheimlich erlebt. Es bestätigt jedoch nur die Theorie der morphologischen bzw. morphogenetischen Felder. Da alles im Universum Energie ist und Emotionen Energie verstärken, sind im Familiensystem diese Energien stark spürbar - schließlich sind wir auf der existenziellen Ebene dort für immer miteinander verbunden, allein durch den Fakt, dass zwei Menschen sich vereinigt haben und neues Leben daraus entstand. Das ist übrigens einer der wenigen unveränderlichen Fakten: es gibt nur einen Vater und nur eine Mutter, durch die das Leben zu dir gekommen ist. Unabhängig davon, ob wir diese Personen kennen und auch davon, wie die Beziehung zu ihnen verlaufen ist. Wir sind verbunden. Diese Verbindung äußert sich oft durch unbewusste Loyalitäten, die sich im echten Leben auf verschiedene Arten ausdrücken: - ich mache es wie du, - ich mache es für dich, - ich mache es statt dir. Die Varianten schließen einander nicht aus. Loyalität ist oftmals gleichzusetzen mit Liebe oder auch mit Ehrerbietung, die wir den Ahnen erweisen. Leider manchmal auf ungesunde weise. Die Aufstellungsmethode bietet hervorragende Wege, diese zu lösen bzw. zu verändern, so dass es eine gesundere Form annimmt. Die Liebe darf bleiben.
  • Was sind generationenübergreifende Traumata?
    Wenn man bedenkt, dass die Generation unserer Groß- und Urgroßeltern einen oder gar zwei Weltkriege miterlebt haben, wird klar, dass schwerwiegende Traumata wie beispielsweise Vertreibung, Mord/Gewalt, Vergewaltigungen, Abtreibungen, verlorene Familienmitglieder, Verleugnung und vieles mehr in deren Leben vorkam. Selbst traumatisiert standen diese Menschen oftmals ihrer Familie dann emotional nicht so zur Verfügung, wie es gesunde Eltern können. Solche Beziehungen verlaufen nicht so nährend, wie sie sein sollten. Jede Generation kann nur weitergeben, was sie selbst erfahren hat und konzentriert sich auf eigene Lebensrealitäten. Wer selbst Hunger, Not, Gewalt und dergleichen erlebt hat, danach sein Leben lang strebte, sichere Rahmenbedingungen wieder aufzubauen, hat oft selbst kein Verständnis für die emotionalen Nöte unserer Generation: schließlich haben wir ja nun alles: ein sicheres Zuhause, einen ungefährlichen Job, genug zu essen etc. Auch dieses Unverständnis schmerzt. Die Aufstellungsmethode bietet hier Chancen, die Verbindung zwischen den Generationen wieder frei zu machen, so dass eine Versöhnung möglich wird. Abgesehen davon bestätigt die Forschung der Epigenetik, dass Traumata tatsächlich auch über die Gene weitervererbt werden können! So erklärt sich das Phänomen so mancher psychischer Misszustände, für die es im eigenen Leben keinerlei Erklärung gibt. Es kommt der Schmerz der Ahnen zum Ausdruck, indem du Symptome entwickelst. Diese weisen darauf hin, den Ursprung des Leidens anzuerkennen, zu sehen und in Frieden zu bringen. Die Generationen vor uns hatten den Zugang zur eigenen Verarbeitung so gut wie nie und waren viel mehr mit ihren Überlebensstrategien beschäftigt. Du kannst nun zur Ruhe bringen, was möglicherweise bereits jahrzehntelang das gesamte (Familien-)System belastet hat.
  • Was kostet das?
    Bei mir kostet eine Aufstellung als AnliegenbringerIn dzt. 200,-€, RepräsentantInnen bezahlen 25,-€ pro Termin (Tag/Abend). RepräsentantInnen, die einen Nachweis zu Ausbildungszwecken (zb für LSB Gruppenselbsterfahrung) benötigen, zahlen 50,-€ pro Termin (Tag/Abend). Üblicherweise stelle ich samstags auf, um möglichst viele Anliegen unterzubringen (max. 4), manchmal auch abends (2 Anliegen). Das Vorgespräch und etwaige nachgeführte Sitzungen sind extra zu bezahlen. Die notwendigen Dokumente zur Vorbereitung stelle ich online zur Verfügung. RepräsentantInnen zahlen u.a. deshalb auch für die Teilnahme, weil sie für sich selbst enorm viel aus den Erfahrungen mitnehmen können - auch für ihre eigenen Themen, ganz ohne selbst ein Anliegen einbringen zu müssen. Außerdem bietet diese Variante eine gute Möglichkeit, die Methode kennenzulernen. Die Dauer einer Aufstellung ist je nach Anliegen unterschiedlich, im Schnitt plane ich etwa 1-1,5 Stunden dafür.
  • Muss das immer in der Gruppe stattfinden?
    Aufstellungsarbeit ist auch im Einzelsetting unter Zuhilfenahme von Platzhaltern möglich. Ebenso gibt es die Möglichkeit mit dem Systembrett zu arbeiten. Sogar online kann die Methode sehr wirksam eingesetzt werden. Meiner Erfahrung nach bieten alle Varianten durchaus tolle Möglichkeiten, die Arbeit mit echten Menschen als Resonanzkörper, die sprechen und interagieren können, ist jedoch durch nichts ersetzbar und daher mein persönlicher Favorit bzw. meine Empfehlung.
  • Was ist bei Aufstellungen im Wald zu beachten?
    Diese Arbeit ist auch im Freien möglich und im Wald ein ganz besonders tolles Erlebnis! Es ist, als würde der Wald mit seinen Bäumen schützen und auch unterstützen, indem er Energien aufnimmt, die wir abgeben oder loswerden wollen. In den Sommermonaten bevorzuge ich das Abhalten der Aufstellungstermine im Wald, sofern es das Wetter zulässt. Ein paar wenige Regentropfen fängt der Wald mühelos ab, wenn es allerdings richtig schüttet oder kalt wird, müssen wir in meine Praxis indoor ausweichen. Diese ist mit dem Auto wenige Minuten entfernt. Hitze fängt der Wald prima ab, dafür ist mit Mücken zu rechnen. An Waldaufstellungstagen bring bitte Verpflegung für dich selbst mit, eine Sitzunterlage und evtl. Mückenschutz. Kleide dich dem Wetter entsprechend und stell dich darauf ein, dass es vor Ort kein WC gibt, nur den Wald. Festere Schuhe sind wegen des unebenen Waldbodens auch ratsam.
Linda Syllaba

Linda Syllaba

Mama von zwei Buben
Elterncoach nach Jesper Juul

Psycholog. Familienberaterin seit 2009
Autorin von "Die Schimpf-Diät"
und "Selfcare für Mamas"

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