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13 Tipps für Krisenmanagement in der Familie

Hier ein paar Hinweise aus dem Management in Unternehmen, die wir alle direkt übertragen können ins eigene Wohnzimmer:


Um Krisen zu managen braucht es starke Führungskräfte, die identifizieren und analysieren, was genau los ist, dementsprechend eine passende Strategie zur Lösung des Problems entwickeln und für eine reibungslose Umsetzung der Maßnahmen sorgen. Und sie holen Experten zu Hilfe.


Starke Führungskräfte zeichnen sich durch ihre konstruktive Vorbildwirkung, Klarheit in ihren Botschaften aus und durch Zuverlässigkeit aus. Besonders wichtig ist dass sie das, was notwendig ist, durchreichen und das, was zu viel ist, abfangen vor ihren „Untergebenen“. Sprich, dass der Druck, unter dem sie selbst stehen, keinesfalls 1:1 weitergegeben wird!


Und jetzt auf Wohnzimmer-Deutsch:


  1. Sorge jetzt, mehr denn je, gut für dich – das ist das Beste, was du für deine Familie tun kannst, denn sie braucht dich!

  2. TANKE, zapf alle dir zur Verfügung stehenden Ressourcen an, um dich zu stärken. Wechselt euch ab und unterstützt euch als Elternpaar gegenseitig, auch beim Tanken.

  3. Sorge dafür, dass auch die Beziehung an sich noch als Tankstelle dient, z.B. indem ihr euch bewusst kleine Auszeiten miteinander einplant, wie auch immer die aussehen. (Stichwort: geplante Romantik)

  4. Atme, erde dich, bleib bei dir…. und erst dann denk nach: wie bedrohlich ist die Situation tatsächlich für dich/euch? Was kann helfen? Wie kannst du dafür sorgen, dass es umgesetzt wird. Strukturiert euch, mach einen Plan. Was du ändern kannst, ändere. Was du nicht ändern kannst, akzeptiere.

  5. Such dir professionelle Hilfe, für das, was du selbst nicht lösen kannst.

  6. Schraub deine Erwartungen runter, die an dich selbst und an die anderen!

  7. Werdet kreativ, findet „Notlösungen“, vielleicht sind sie der Grundstein für neue Wege. Das ist die Chance, die in jeder Krise steckt.

  8. Du und dein Partner, ihr seid ein Team als Eltern, in der Haushaltsführung, in der Aufteilung wirtschaftlicher Dinge, in Organisatorischem. Und ihr seid ein Liebespaar, das eine intime, nahe Beziehung pflegt. In der Krise ist es gut, Team- & Beziehungsebene bewusst auseinanderzuhalten. Bei Vermischung zeigt sich oft enormes Konfliktpotenzial.

  9. Getrennte Eltern sind immer noch als Team gefordert und tun gut daran, ihre früheren Beziehungsprobleme jetzt erst recht von der gemeinsamen Aufgabe zu trennen.

  10. Sprich klar und persönlich mit den Kindern und anderen Familienmitgliedern, damit sie wissen woran sie bei dir sind. Vermeide Relativierungen (eigentlich, vielleicht), „Weichmacher“ (Konjunktive) und um den heißen Brei reden. Sag was du willst, in zwei Sätzen oder weniger. Sprich über dich selbst und nicht über die anderen. Formuliere positiv.

  11. Beantworte Fragen der Kinder kindgerecht, und nur das, was gefragt wurde. Geh nicht ungefragt ins Detail, sie brauchen nicht so viel Information, wie du hast.

  12. Regle deine eigene Angst, sonst versprühst du sie. Das macht dich und die anderen schwach.

  13. Sag Bescheid, wenn du Hilfe brauchst. www.beziehungshaus.at


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