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Was Schimpfen bewirkt

Im Zuge der Recherche für unser Buch "Die Schimpf-Diät - In 7 Schritten zu einer gelassenen Eltern-Kind-Beziehung" haben wir Kinder gefragt, was sie für die Ursache halten, von Erwachsenen geschimpft zu werden.


Die berührende Antwort eines völlig gesunden, intelligenten 7-Jährigen "Weil ich so dumm bin", spiegelt wieder, wie Kinder denken: Die Tatsache, dass ein Kind immer wieder von Erwachsenen zurechtgewiesen, erniedrigt, abgewertet, eben geschimpft wird, nimmt ein Kind SELBSTVERSTÄNDLICH persönlich, wie denn auch sonst? Es bezieht das Schimpfen auf sich und schließt mit messerscharfer Logik (die uns Menschen angeboren ist), dass wenn das immer wieder vorkommt, von noch dazu verschiedenen Erwachsenen, dann muss das bedeuten, dass mit dem Kind etwas nicht stimmt. Sonst würden die Erwachsenen nicht an ihm herummeckern müssen.


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So denken Kinder. Wir haben das auch so gedacht - zumindest bis zu einem gewissen Reifegrad. Ein 14-Jähriger in unserer Recherche ist bereits in der Lage zu differenzieren und antwortet auf die selbe Frage: "Weil die Erwachsenen sich nicht im Griff haben."



Auf diese Weise wird über das gespiegelte Selbst des Kindes sein Selbstbild nachhaltig beeinflusst. Frei nach dem Leitsatz: "Die Art, wie wir mit unseren Kindern sprechen, wird zu ihrer Art, mit sich selbst zu sprechen."


Auch wenn es etwas später bereits differenzierter zu Denken in der Lage ist, so bleibt doch diese Grundannahme bis auf Weiteres im Kind angelegt. Als sogenannter Glaubenssatz, der von manchen Menschen irgendwann im Erwachsenenalter aus der Tiefe des Unbewussten erst geborgen werden muss um ihn dann bearbeiten und verändern zu können. Nur wenige tun sich diesen Aufwand an.


Es kann tatsächlich gelingen, erfordert jedoch einiges an Bewusstheit und vor allem Bereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen. Ich darf aus langjähriger Berufserfahrung sagen, das ist nicht jedermanns Sache... Und so kommt es, dass unsere Gesellschaft voll von verkorksten Leuten ist, die sich im Grunde alle nichts sehnlicher wünschen, als mit sich und der Welt in Frieden leben zu können. Doch dabei kommen ihnen die alten, eingespurten Muster immer wieder in die Quere. Und die meisten wissen nicht mal, wo es herkommt, dass sie sich selbst nicht leiden können.


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Im Webinar zur "Schimpf-Diät" erzähle ich mehr darüber, wie wir alle, nicht nur Eltern, Einfluss darauf haben, wie wir als Menschen miteinander umgehen. Lasst uns bei uns selbst anfangen! Lasst unsere Kinder gar nicht erst auf die Idee kommen, dass sie dumm, schlecht oder nicht gut genug sind. Lasst uns so miteinander umgehen, wie wir selbst uns wünschen, behandelt zu werden!


Es gibt natürlich Gründe dafür, dass wir Schimpfen. Doch ich wage zu behaupten, dass es nicht daran liegt, dass wir unsere Kinder nicht mögen und deshalb zur Sau machen. Wer sich gerne damit beschäftigen will und, noch besser, etwas verändern will, ist herzlich eingeladen, sich auf den Weg zu machen. Ich stelle mich gerne als Reisebegleiterin (Coach) zur Verfügung.

Hier ist das Inhaltsverzeichnis fürs Webinar, das immer wieder stattfindet, die Termine stehen im Veranstaltungskalender:



Ich stehe gerne auch für Einzelcoaching zur Verfügung.

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