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Es gibt ein Leben vor dem Tod.

Wenn dein Leben jetzt unvorhergesehen zu Ende wäre, was würdest du am meisten bereuen? Und wie kannst du das Bereuen doch noch verhindern?


Am Ende seines Lebens blickt Mensch zurück auf das, was er/sie

  • getan hat,

  • erreicht hat,

  • geschafft hat,

  • hinterlässt,

  • erLEBT hat.

Je nachdem, was es ist, kann man zufrieden sein, oder auch Reue verspüren. Interessanterweise bereuen wir meistens nicht die Dinge, die wir getan haben, sondern jene, die wir NICHT getan haben.


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In ihrem Buch "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen" schreibt Bronnie Ware, stellen Menschen viel zu oft fest, dass sie ihre eigenen Wünsche hinten angestellt und zu viel gearbeitet haben, dass sie sich zu wenig Zeit für Familie und Freunde genommen und – vor allem – sich nicht erlaubt haben, glücklich zu sein.


Was ist es bei dir?

Was macht dich denn glücklich? Wofür willst du dir mehr Zeit nehmen? Was ist bislang zu kurz gekommen?


Aufgabe: Setz dich mal hin und schreib eine Liste mit den 30 Dingen, die du gerne noch erleben willst. Was wolltest du immer schon mal ausprobieren, was möchtest du gerne mal haben, wo willst du hin, was würdest du gerne machen, was würde dich glücklich machen?

Hör nicht nach den ersten drei Ideen auf, die dir spontan einfallen! Bleib dran und geh weiter in die Tiefen deiner Seele und grabe weiter, bis du tatsächlich 30 Dinge benennen kannst.



Unlängst klagte eine Klientin darüber, dass sie so viel Angst habe, es könnte jederzeit etwas Schlimmes passieren. Ein Autounfall, eine Krankheit, etwas Unvorhergesehenes.... immer wieder gerät sie tatsächlich in Situationen, in denen sie haarscharf vorbeischrammt an einem Unglück. Sie sorgt sich, was das alles für Nachwirkungen hätte haben können und hofft in ihrer Angst ständig, dass nichts dergleichen passieren möge. Statt zu denken "Gottseidank", grübelt sie über "hoffentlich passiert nicht...xy". Ich fragte, was denn wäre, wenn es tatsächlich schief gegangen wäre. Dann wäre sie vielleicht tot. Und das will sie nicht.

Das Paradoxe ist, dass bei so viel Angst vor dem Tod, das Leben unter die Räder gerät! Es ist so gut wie unmöglich, das Glück des Augenblicks zu spüren oder gar zu genießen.


Wenn du Angst vor dem Tod hast, dann frag dich, was in deinem Leben fehlt, damit es sich lebenswert anfühlt - jetzt UND an dem Tag, an dem du tatsächlich Bilanz ziehen darfst. Wir kommen hier alle nicht lebend raus, so viel ist fix. Also lass uns doch etwas Gutes draus machen, solange wir da sind!


Lies dazu auch:

Der Schlüssel aus dem Irrgarten der Hirnwichserei


Linda Syllaba | beziehungshaus.at

Autorin und Lifecoach

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